Lauschgift – Die Lesebühne im Kurt-Lade-Klub

Best of Gastautoren

zum erinnern…

und zwar an die, die auch mal dabei waren. Danke an all unsere tollen Gastautoren und die, die regelmäßig mit uns gelesen haben; danke für jeden Lauschgift-Abend und all die Texte.

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JANA DÖRFELT UND GREGOR HINZ – Gastautoren am 19.03.10

Jana und Gregor lesen aus ihrem Buch "Kontinentisierung"

Die Lesung am 19.03.10 war für uns eine ganz besondere: Das erste Mal stand Lauschgift in ganz neuer Besetzung auf der Bühne des Kurt-Lade-Klub, nur Lydia und Stephan mit vier neuen Autoren. Mit dabei als Gastautoren waren Jana Dörfelt und Gregor Hinz, die ihr gemeinsames Buch “Kontinentisierung” (Mückenschweinverlag) vorstellten; und das nicht nur mit Texten, sondern auch einem ganz besonderen Polylux-Film. Eindrücke davon gibt es in unserer Fotogalerie, Infos zum Buch unter http://www.mueckenschwein.de/Kontinentisierung.html oder unter www.gregorhinz.de. Da kann man sowieso immer mal draufklicken, um zu sehen, was der Gregor sonst noch so kritzelt, zeichnet, schreibt.

KHESRAU BEHROZ -Gastautor am 26.06.2009

Khesrau – Rampensau… Am 26. Juni 2009 hatten wir diesen supercoolen jungen Autor/Slammer/SchrKhesrau Behrozeiber zu Gast im Kurt-Lade-Klub. Khesrau Behroz las für uns seinen “General”, mit dem er dann im November 2009 zum Treffen Junger Autoren eingeladen wurde. Veröffentlicht wurde der Text dann auch in der dazugehörigen Anthologie “schräg gegens licht”. Aber Khesrau schreibt ja noch so viel mehr! Wer mehr über unseren Lauschgift-Star-Gastautoren erfahren möchte, der klicke und lese hier.

LEOVINUS – Gastautor am 28.08.2009

Leovinus bei Lauschgift zu Gast am 28.08.2010 Auch wenn es auf dem Foto gerade nicht so aussieht – hier präsentieren wir unseren wohl bisher lustigsten Gastautoren überhaupt! Leovinus, mit Geschichten über und aus Pankow, in denen Verkäuferinnen, die gar nicht Wolfgang Petry heißen, schon mal den Shampoo-Flaschen-Einkauf kurz vorm Weltuntergang verweigern können. Entdeckt im Offenen Mikro, hatten wir Leovinus am 28.08.09  auf unsere Sommer-Lauschgift-Bühne eingeladen, und es keinen Moment bereut. Bleibt nur zu hoffen, dass er weiterhin dann und wann im Offenen Mikro die Möglichkeit nutzt und auf unserer Bühne seine unglaublich skurrilen, pankow-poetischen Geschichten präsentiert. Mehr von und über Leovinus gibt es hier.

LUISA RUND – Mitglied bis Januar 2010

Lydia über Luisa: Eigentlich schreibt sie ja nicht so gerne, sagt sie. Eigentlich ist die ganze Sache nur Zufall, und eigentlich macht sie ja lieber andere Sachen. Luisa ist 21, wohnt in Weißensee und studiert an der Humboldt-Universität Deutsche Literatur und Kunstgeschichte. Bei ihr zu Hause gibt es Bilder an den Wänden und Kunstbücher in den Regalen. Sie entwirft Collagen, macht bei Theaterkursen mit, zeichnet und isst gerne Eis. Das sind dann wohl auch die Sachen, die sie noch lieber als Schreiben macht. Ihr geheimes Projekt beschäftigt sich mit einer Mischung aus Christo und Schwitters. „Ich würde ganz gerne zur Avantgarde gehören”, sagt Luisa. Und so präsentiert sie auf der Bühne Staccato-Assoziationen zu Kunst und Medien von heute und lautmalerische Gedichte. Es geht um Ausdruck in Klang und Körperlichkeit. Da fühlt man sich der Avantgarde doch schon ein Stückchen näher. Denn ein bisschen gerne macht sie es eben doch. Zum Glück.

Luisa über sich selbst: Luisa mag Selbstbeschreibungen nicht besonders. Still und laut liegt sie auf ihrem Bett und spielt Nintendo. Um diesen Text nicht schreiben zu müssen. Normalerweise benutzt Luisa Farben und Formen, um sich auszudrücken oder gleich ihren ganzen Körper, auf einer großen Bühne. Diese Bühne hier ist klein, ein A4-Blatt, was ist das schon. So eingeengt steigt der Druck, ihre Empfindungen in Worte zu kanalisieren, Sätze zu bilden, Formen und Farben in eine Syntax zu bewegen. In jedem Wort liegt Herzblut, mühsam herausgequetscht, aber dafür herrlich pur und erfrischend. Energie und Lebensfreude sind ihre treuen Begleiter und entfalten sich in allerhand Farben und Formen. Und vielleicht auch in diesen Worten.

CHRISTINA SCHNEIDER – Mitglied bis Januar 2010

Luisa über Christina: Von Kunst (Theater, Texte, Impulse!) zu Pädagogik wieder zu Kunst (=Theaterpädagogik?)- Reinpumpen oder Raushauen? Der Gesellschaft den Rücken kehren oder sie in Angriff nehmen? DIE Gesellschaft. DIE Christina – das gibt es doch gar nicht. Ihre Texte reißen von A wie Aufregung bis Ö wie Ölsardine mit, bieten empörte Gefühlsspektren und irritiert reale Fantasiebilder. Abstrakte Lautmalereien, Dios und Tripletten führen in unbekannte Flußbette der eigenen Gedankenströme und so wird wohl noch einiges zu Tage gefördert werden. Sieghungriges Slamfieber oder lauschige Lesebühnen….Wer von Kreuzberg nach Weißensee/Pankow zieht, wird noch jeden Drahtseilakt zu Poesie umbiegen.

Christina über sich selbst: Schreiben. Performen. Zeichnen. Singen. Photographieren. (Prägnante Sätze. Ein-Wort-Sätze. Pointe am Schluß. Mal sehn.) Rastlos pendelt C. zwischen den Möglichkeiten der Ich-Expression. Die „Gesellschaft” ist ihr ein Dorn im Auge. Mit Sozialkritik ausgerüstet, träumt sie von Utopien und beginnt diese auf der Bühne. Da hören wenigstens alle zu. Ihr zuhören geht leicht, denn C. spricht gerne. Zuhören kann sie aber auch. Beobachten ist ihr eine Freude. Selbstironisch spricht sie von sich als Stadtneurotikerin. Berlin ist Heimat und Ausland zugleich. Ihre Wahrnehmung ist eine Collage. Darüber lässt sich viel schreiben. Performen. Zeichnen. Singen. Photographieren. Prägnante Sätze. Ein-Wort-Sätze. Pointe am Schluß. Mal sehn.

1 Kommentar »

  1. [...] das Ausrollen von Zügen, und unser einziges Lauschgift-Mitglied aus dem (irischen) Ausland – Sebastian Jähne, der in einer Kurzgeschichte erzählte, warum Schreiben Wollen nicht immer Schreiben Können [...]

    Pingback von So wars diesmal: Lauschgift am 4. Juni « Lauschgift – Die Lesebühne im Kurt-Lade-Klub — 6. Juni 2010 @ 11:05 vormittags | Antwort


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